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Perfektes Putting: 5 Profi-Tipps für mehr Konstanz auf dem Grün
Das kurze Spiel entscheidet oft über Sieg oder Niederlage auf der Runde. Während majestätische Drives von den Zuschauern bewundert werden, ist es das präzise Putting, das die Scorekarte schont. Ein solider Putt erfordert nicht nur physische Präzision, sondern auch mentale Stärke und ein tiefes Verständnis für die Grüns. Hier sind fünf essenzielle Tipps, wie Sie Ihre Konstanz beim Putten signifikant steigern können.
1. Die fundamentale Griffhaltung
Der Griff ist Ihre einzige physische Verbindung zum Schläger. Ein zu fester Griff erzeugt Spannung in den Unterarmen, was eine fließende Pendelbewegung nahezu unmöglich macht. Die ideale Griffstärke lässt sich auf einer Skala von 1 bis 10 bei etwa 3 oder 4 einordnen.
Viele Profis bevorzugen den Reverse-Overlap-Griff oder Varianten wie den Claw Grip, um die Handgelenke aus der Bewegung zu nehmen. Das Ziel ist es, eine Einheit zwischen Schläger, Händen und Schultern zu bilden.
2. Ausrichtung und Setup
Bevor Sie überhaupt an den Schwung denken, muss das Setup stimmen. Die Augen sollten sich direkt über oder knapp innerhalb der Balllinie befinden. Eine einfache Überprüfung: Lassen Sie einen Ball aus Augenhöhe auf das Grün fallen – er sollte exakt auf Ihren Spielball oder knapp daneben auf der gewünschten Linie landen.
Beim Putten ist das Setup 80 Prozent des Erfolgs. Wenn die Ausrichtung fehlerhaft ist, muss die Bewegung diesen Fehler kompensieren – der Anfang vom Ende der Konstanz.
3. Die reine Pendelbewegung
Ein häufiger Fehler bei Amateuren ist der exzessive Einsatz der Handgelenke. Ein perfekter Putt gleicht einem Pendel, das in den Schultern aufgehängt ist. Die Schultern rotieren um die Wirbelsäule, während die Hände und Arme passiv bleiben. Stellen Sie sich ein Dreieck vor, das durch Ihre Schultern und Hände gebildet wird.